Erster Luchsnachwuchs seit rund 200 Jahren
Luchskätzchen in Baden-Württembergs Wäldern bestätigt
„Das ist ein großartiger Erfolg für den Artenschutz im Land und das Bestandsstützungsprojekt ‚Luchs Baden-Württemberg‘“, sagt Marion Gentges, Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, MdL. „Es freut mich sehr, dass es dem Monitoring-Team des FVA-Wildtierinstituts gelungen ist, den ersten Luchsnachwuchs im Land zu bestätigen. Damit haben wir einen wichtigen Meilenstein im Projekt der Bestandsstützung erreicht und wir können erstmals nach 200 Jahren wieder Luchsnachwuchs im Land begrüßen.“ Möglich wurde die Entdeckung anhand von Telemetriedaten, die Luchsmutter Elisabeth über ihren Halsbandsender geliefert hatte. Die junge Luchskatze war erst Ende September 2025 im Nordschwarzwald im Rahmen des Projekts Luchs Baden-Württemberg ausgewildert worden.
Das Projekt Luchs Baden-Württemberg
Um das Luchsvorkommen im Land zu stärken, wurde 2023 das Projekt ‚Luchs Baden-Württemberg – Bestandsstützung der Luchsvorkommen in Baden-Württemberg und den angrenzenden Regionen‘ ins Leben gerufen. Durch die gezielte Auswilderung von genetisch geeigneten Luchsen soll ein nachhaltiges Luchsvorkommen in Baden-Württemberg aufgebaut werden - Projekt Luchs Baden-Württemberg.
Weitere Informationen
Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat vom 22.06.2026
Projekt Luchs Baden-Württemberg
Artporträt Luchs
Das Luchsjunge bei der Untersuchung durch das FVA-Team © FVA BW/Wittemann